Welt-Alzheimertag: MDR berichtet

Anlässlich des heutigen Welt-Alzheimertages (21.09.) widmet sich auch der MDR dem gesellschaftsrelevanten Thema und beleuchtet dies aus verschiedenen Perspektiven – sowie in Anbetracht der derzeitigen Situation unter besonderer Beachtung der Corona-Pandemie. Zudem berichtet der MDR in einem Beitrag über das DEMENZNETZ Magdeburg. Die Alzheimer Gesellschaft (e.V.) stellt ebenfalls einen Überblick über die im Rahmen des Welt-Alzheimertages stattfindenen Veranstaltungen.

Der heutige Tag soll die gesamtgesellschaftliche Aufmerksamkeit auf Demenz bzw. Alzheimer in Anbetracht der zu erwartenden Zunahme von betroffenen Menschen in den nächsten Jahrzehnten und der demografischen Alterung der Bevölkerung fördern.

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Online-Vorträge Symptome und Prävention (Aufklärung zum Welt-Alzheimertag)

Experten beantworten Ihre Fragen am 8. und 15. September 2020 von 17:30 bis 18:30 Uhr

  • Kann ich Alzheimer vorbeugen?
  • Wie kann ich mich geistig fit halten?
  • Muss ich mir Sorgen machen, wenn ich mal den Namen von einem Bekannten vergesse?
  • Bei welchen Beschwerden sollte ich zum Arzt gehen?

Haben Sie sich diese Fragen auch schon mal gestellt?

In zwei kostenlosen Online-Vorträgen informieren Alzheimer-Experten zu den Themen Diagnose und Prävention. Über eine Chatfunktion können Sie Fragen stellen, die die Referenten im Anschluss beantworten.

Weitere Informationen unter https://www.alzheimer-forschung.de/alzheimer/veranstaltungen/symptome-und-praevention-kostenlose-online-vortraege/?pk_kwd=N2009-WAT-Einladung&pk_campaign=newsletter&pk_source=email&utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=N2009-WAT-Einladung

Seniorin mit Tablet auf Sofa

Corona: Umgang mit Bewohner*innen mit Demenz in Alters- und Pflegeheimen

Weltweit sind während der Covid-19 Pandemie viele ältere und hochaltrige Menschen schwer erkrankt und verstorben. In vielen Fällen lebten sie in Alters- und Pflegeheimen. Laut aktuellen Berechnungen liegt bei über 80-jährigen Menschen, die an Covid-19 erkranken, bei 10 Prozent. Zusätzlich zur Hochaltrigkeit wird auch eine Demenzerkrankung als Hochrisikofaktor für einen schweren Krankheitsverlauf angesehen. Deshalb sind schnellstmöglich präventive Maßnahmen zum Infektionsschutz notwendig, die zeitgleich eine adäquate und menschenwürdige Lebenssituation von Menschen mit Demenz im Pflegeheim sicherstellen. Das schweizerische Netzwerk Demenz hat zwei Positionspapiere u.a. mit Empfehlungen zum Umgang mit demenziell veränderten Menschen in Pflegeheimen veröffentlicht.

Neue Studie zu Bedürfnissen und Erfahrungen pflegender Angehöriger von Menschen mit Demenz

In einer qualitativen Studie aus Österreich wurden Alltagserfahrungen und Bedürfnisse von pflegenden Angehörigen von Menschen mit Demenz in den Fokus gestellt (veröffentlicht in der Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 2020). Es konnten in diesem Zusammenhang vier wichtige  Themen identifiziert:

  • beängstigende Bilder von Demenz in der Gesellschaft
  • Kontinuität und Konflikte in der Beziehung zur Person mit Demenz
  • Selbstsorge und Umgang mit eigener Gesundheit
  • fehlende Unterstützung und Gemeinschaft
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Allem voran wurde anhand der Ergebnisse herausgestellt, dass der Kommunikation der Demenzdiagnose im Lebensumfeld eine zentrale Rolle zukommt. Des Weiteren würden bürokratische, strukturelle und finanzielle Abläufe bei der Inanspruchnahme von Unterstützungsleistungen häufig als eher belastend erlebt.
Um Angehörige zu unterstützen, betonen die Autor*innen die Wichtigkeit von Informations- und Unterstützungsangeboten wie z. B. demenzspezifische Fachberatung und Selbsthilfegruppen, die an die individuellen Bedürfnisse von pflegenden Angehörigen und Menschen mit Demenz angepasst sind.

Demenz kann uns alle treffen und gemeinsam können wir etwas bewegen! Werden Sie Mitglied einer durch die Bundeskanzlerin geehrten sozialen Initiative!

Die Alzheimer Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. sucht zur Unterstützung ihrer Vereinsarbeit weitere Mitglieder! Wer einen kleinen Beitrag (60 € im Jahr) zur nachhaltigen Verbesserung der Situation von Menschen mit Demenz und pflegenden Angehörigen leisten möchte, kann sich gern per Mail (info@alzheimergesellschaft-md.de) oder telefonisch (0391/2589060) an die Geschäftsstelle wenden. Die Satzung des Vereins finden Sie auf der Internetseite unter www.alzheimergesellschaft-md.de. Mit einem kleinen Beitrag Großes bewirken!

startsocial-Wettbewerb: Bundeskanzlerin ehrt 25 soziale Initiativen für ihr vorbildliches Engagement – Und die Alzheimer Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. gehört dazu

München, 27. April 2020 – startsocial ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des ehrenamtlichen sozialen Engagements und steht seit 2005 unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die 25 überzeugendsten sozialen Initiativen der jeweiligen Wettbewerbsrunde werden auf einer Preisverleihung im Bundeskanzleramt geehrt. Sieben von ihnen erhalten Geldpreise im Gesamtwert von 35.000 Euro, darunter ein Sonderpreis der Bundeskanzlerin. Die für den Frühsommer geplante diesjährige Preisverleihung wird aufgrund der Coronakrise zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. 

„Wir unterstützen seit fast 20 Jahren ehrenamtliches Engagement in Deutschland. Diese Unterstützung ist heute wichtiger denn je, denn eine lebendige Zivilgesellschaft ist insbesondere in Krisenzeiten das Rückgrat unserer Demokratie. Unter dem Motto ‚Hilfe für Helfer‘ stärken wir dieses Rückgrat und möchten insbesondere in dieser Zeit auf die Vielfalt und die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements aufmerksam machen“, so Dr. Sunniva Engelbrecht, geschäftsführender Vorstand von startsocial e.V. 

Insgesamt 100 Stipendiatenprojekte erhielten ein Beratungsstipendium und wurden vier Monate lang von erfahrenen Fach- und Führungskräften ehrenamtlich bei ihrer Weiterentwicklung unterstützt. Anhand des erzielten Projektfortschritts sowie der Kriterien Wirksamkeit, Nachhaltigkeit, Übertragbarkeit und Effizienz wählten unabhängige Juroren die 25 überzeugendsten Stipendiaten aus. 

Über startsocial e.V. 
startsocial ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des ehrenamtlichen sozialen Engagements und steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ vergibt startsocial jährlich 100 viermonatige Beratungsstipendien und 25 Auszeichnungen, darunter sieben Geldpreise, an herausragende soziale Initiativen. In jeder Wettbewerbsrunde bringen rund 500 Fach- und Führungskräfte als ehrenamtliche Coaches sowie Jurorinnen und Juroren ihr Fachwissen und ihre Erfahrung ein. Der Wettbewerb wird seit 2001 veranstaltet und hat bereits über 1.600 soziale Organisationen und Projekte bei ihrer Weiterentwicklung begleitet und unterstützt. Hauptförderer des 16. Wettbewerbs sind die Unternehmen Allianz Deutschland AG, Deutsche Bank AG, Atos, ProSiebenSat.1 Media SE und McKinsey & Company. 

Corona-Virus: Informationen für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen

Die Corona-Pandemie beschäftigt uns alle bereits seit mehreren Wochen und wir alle sind weiterhin aufgefordert, unser Alltagsverhalten zu überdenken, einzuschränken und noch umsichtiger als sonst mit unseren Mitmenschen zu sein. Das betrifft vor allem auch Menschen, die auf die Unterstützung von anderen Menschen angewiesen sind. Menschen mit Demenz benötigen in dieser Zeit vielleicht einmal mehr unsere Aufmerksamkeit und unsere Zugewandtheit. Es gibt bestimmte Verhaltensregeln und Maßnahmen, mit denen wir Menschen mit Demenz zu dieser Zeit begegnen können. Alle wichtigen Hinweise hat die Deutsche Alzheimer Gesellschaft für Menschen mit Demenz und ihre Angehörige in einem Informationsblatt zusammengefasst.

Sichere Informationen finden Sie darüber hinaus auch auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): https://www.infektionsschutz.de/ und dem Robert Koch Institut .

Sonder-Newsletter März 2020 der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz

Liebe Leserinnen und Leser unseres Newsletters, 

seit Beginn der Corona-Pandemie erreichen uns Tag für Tag neue Nachrichten und wir alle sind zunehmenden persönlichen Einschränkungen ausgesetzt. Für Menschen mit Demenz, die die Situation nicht verstehen und nachvollziehen können, sind die Auswirkungen häufig noch belastender. Besuche werden weniger, liebgewonnene Begrüßungen finden nicht mehr statt, Menschen, die einem vertraut sind, gehen auf Abstand. Sie fühlen, dass ihnen etwas fehlt, sie fühlen sich allein. Die teils gravierenden Besuchseinschränkungen in Pflegeheimen sind für pflegende Angehörige und Menschen mit Demenz nur sehr schwer auszuhalten. Schon lange ist es normal und sogar notwendig, dass Angehörige wie auch zusätzliche Betreuungskräfte und ehrenamtliche Besuchsdienste, die Pflegekräfte im Heim unterstützen, die oft unterbesetzt sind und schon mit der Grundpflege an die Grenzen ihrer Kapazitäten gelangen. Und doch: Die drastischen Einschnitte sind leider notwendig um die Zahl der Corona-Neuerkrankungen zu reduzieren. Allerdings sind die Besuchseinschränkungen in Pflegeheimen je nach Bundesland unterschiedlich. Hier können Sie sich informieren, welche Regelung für Ihr Bundesland gilt: www.biva.de/besuchseinschraenkungen-in-alten-und-pflegeheimen-wegen-corona/

Eine solche Krise, die wir aktuell erleben, haben die meisten von uns noch nie erlebt. Dies verunsichert und wirkt bedrohlich. Auch Angehörige, die zu Hause pflegen, machen sich Sorgen, die Erkrankten zusätzlich zu gefährden. Selbstverständlich muss die Pflege auch im häuslichen Umfeld weiter stattfinden. Wichtig zu wissen ist: Wenn Sie die jetzt besonders notwendigen Hygienemaßnahmen (z. B. gründliches Händewaschen) beachten und außerhalb Ihres häuslichen Umfeldes Abstand halten, wo es möglich und nötig ist, minimieren Sie das Infektionsrisiko. Informationen zu den richtigen Schutzmaßnahmen und den Anzeichen für eine mögliche Infektion finden Sie auf der offiziellen Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA): www.infektionsschutz.de/coronavirus/

In vielen Pflegeheimen wird die Kommunikation der Bewohnerinnen und Bewohner mit ihren Angehörigen per Telefon und Skype unterstützt. Auch Enkelkinder halten per Videotelefonie Kontakt zu den Großeltern, die sie derzeit nicht besuchen können. Fotos, selbst gemalte Bilder oder Sprachnachrichten bringen Grüße von den Liebsten in die Wohnungen.

Es gibt auch eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie man sich zu Hause gemeinsam beschäftigen und Menschen mit Demenz anregen kann. Musik, gemeinsames Singen oder Musizieren bringen Freude und Bewegung in den Tag. Einfache Musikinstrumente, wie eine Rassel aus Klopapierrolle und Linsen, lassen sich leicht selber bauen. 

Auf der Internetseite „Älter werden in Balance“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) findet man eine ganze Reihe von Videos mit Bewegungsübungen, die zum großen Teil auch zu Hause durchgeführt werden können: www.aelter-werden-in-balance.de/online-bewegungsangebote/uebungsvideos/.

Weitere Anregungen finden Sie auch in unserer App „Alzheimer & YOU – den Alltag aktiv gestalten“, die Sie kostenlos auf Ihr Smartphone laden können.

Fürs iPhone: Link zum App Store: „Alzheimer & YOU – Den Alltag aktiv gestalten“. Für Android-Smartphones: Link zum Google Play Store: „Alzheimer & YOU – Den Alltag aktiv gestalten“.

Wir sind weiter für Sie da! Trotz der momentanen Ausnahmelage bemühen wir uns, auch weiterhin für Ihre Fragen und Sorgen erreichbar zu bleiben. Die Geschäftsstelle erreichen Sie telefonisch (030 – 259 37 95 0) und per E-Mail unter info@deutsche-alzheimer.dezu den Geschäftszeiten Montag – Donnerstag von 9 bis 16 Uhr, Freitag von 9 bis 15 Uhr. 

Das Alzheimer-Telefon bleibt unter 030 – 259 37 95 14 ebenfalls bestmöglich erreichbar. Es ist Montag bis Donnerstag von 9 bis 18 Uhr, am Freitag von 9 bis 15 Uhr besetzt. Wir bitten um Verständnis, wenn Sie aufgrund der hohen Nachfrage mehrfache Versuche benötigen, um eine freie Leitung zu bekommen. Alternativ können Sie uns auch eine schriftliche Beratungsanfrage schicken, entweder per E-Mail an info@deutsche-alzheimer.de oder besser noch über unsere Online-Beratungsplattform unter https://deutsche-alzheimer-gesellschaft.beranet.info/e-mailberatung

Hilfsangebote werden nach und nach hier veröffentlicht:

https://www.deutsche-alzheimer.de/angehoerige/aktuelle-informationen-zum-umgang-in-zeiten-von-corona.html

Bleiben Sie gesund!

Ihr Demenznetz Magdeburg

SOS! Der Pflegedienst kommt nicht mehr! Wo bekomme ich Hilfe?

Solche Nachrichten erreichten mich u.a. von pflegenden Angehörigen, die durch die Coronavirus-Krise doppelt belastet werden. Einerseits werden entlastende Versorgungseinrichtungen wie z. B. Tagespflegen geschlossen und auch ein Pflegedienst erteilte die Absage zur Weiterversorgung andererseits müssen Sie sich und Ihre Angehörigen schützen und dennoch eine adäquate Versorgung gewährleisten. DeAngelis (Inh. Yvonne Kotschik) ist weiterhin telefonisch für Sie da und leistet beratende, organisatorische und psychologische Unterstützung. Tel: 039163678444 od. 017636311862

Die Stadt Magdeburg bietet ebenfalls Unterstützung für Senioren an. Unter dem folgenden Link können die Angebote und Kontaktdaten eingesehen werden (wie Einkaufs-, Apotheken-, Essens- und Hundeservice).

Ebenfalls erhielt ich den folgenden Hinweis des Alten-Service-Zentrum Cacau:

Liebe Besucher und Besucherinnen, bis auf Weiteres bleibt das ASZ Cracau geschlossen, um Sie und Ihre Gesundheit zu schützen. Ab Donnerstag, den 19.03. sind wir, das ASZ Team zudem nicht telefonisch im ASZ zu erreichen. Haben Sie Fragen oder brauchen Unterstützung bezüglich Ihrer Versorgung oder anderen Themen, wenden Sie sich bitte an das Altenpflegeheim „Haus Krähenstieg“ unter der Nummer 30040340.

Die Alzheimer Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. bietet individuelle Beratungen per Mail unter  info@alzheimergesellschaft-md.de an.

Wir wünschen allen Menschen, dass Sie gut durch die Krise kommen und gesund bleiben!

Förderung demenzsensibler Krankenhäuser

Basierend auf einer Studie in 2016 weisen insgesamt 40 Prozent aller über 65-jährigen Patient*innen in Allgemeinkrankenhäusern kognitive Störungen auf, fast jeder Fünfte sei von einer demenziellen Erkrankung betroffen. Bei der Aufnahme ins Krankenhaus allerdings werde die Nebendiagnose Demenz oft gar nicht erkannt. Die Krankenhaussituation stelle für die Betroffenen eine zusätzliche Belastung dar: Eine für sie fremde Umgebung und unbekannte Abläufe, die oft für Irritation und starke Verunsicherung sorgen. Darüber hinaus ist das Personal wenig auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz sensibilisiert und vorbereitet.

Vor diesem Hintergrund hat die Robert Bosch Stiftung sich zum Ziel gesetzt, die Situation für demenziell betroffene Menschen in den Krankenhäusern zu verbessern. Mit dem Förderschwerpunkt werden Vorhaben der Entwicklung und Umsetzung von Konzepten unterstützt, die gezielt auf die Bedürfnisse von Patient*innen mit Demenz im Akutkrankenhaus eingehen. Fachkräfte können sich darüber hinaus in einem weiterbildenen Masterstudium „Versorgung von Menschen mit Demenz“ an der Uni Witten/Herdecke spezialisieren.

Foto: Charité (pixabay.de)
Foto: Charité (Quelle: pixabay.com)

Wie kma-online berichtet, ist nun das Universitätsklinikum Münster als erstes „demenzsensibles Krankenhaus“ in Deutschland zertifiziert worden. Lesen Sie hierzu mehr.

Start des Forschungsprojektes „TEAMSenior in der Praxis“

Das Projekt “TEAMSenior in der Praxis” ist ein Teilprojekt des Forschungsverbundes „Autonomie im Alter“ in Sachsen-Anhalt und wird unter der Leitung von Prof. Dr. Emrah Düzel von dem Institut für Kognitive Neurologie und Demenzforschung der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg durchgeführt.

Das System soll für Menschen mit neurodegenerativen Erkrankungen einfach nutzbar sein und trotz einfachster Bedienbarkeit auch ein Monitoring körperlicher und mentaler Funktionen erlauben. Die mentale Stimulation wird spielerisch und virtuell in die physische Aktivität eingebettet und soll Alltagskompetenzen und die Lebensqualität stärken. So soll perspektivisch ein längerer Verbleib in der Häuslichkeit möglich sein. Zudem unterstützt einmal wöchentlich ein gesunder Senior das Training des Menschen mit Demenz. Es wird untersucht, ob sich die soziale Unterstützung auch verstärkt auf die Trainingsbereitschaft und das Wohlbefinden der Studienteilnehmer auswirkt. 

Teilnehmen können sowohl Menschen mit einer leichten bis mittelgradigen Alzheimer-Demenz, die zwischen 60 und 85 Jahre alt sind und in der Häuslichkeit leben, als auch gesunde Senioren im Alter zwischen 60 und 80 Jahren. 

Nähere Informationen und Anmeldungen unter 0391-6725057 oder per Mail an nancy.busse@med.ovgu.de

Quelle: Melitta Dybiona (UMMD)